Bannerbild
  • Link zur Seite versenden
  • Ansicht zum Drucken öffnen
 

Presseberichte

Adventskonzert 2025 (Fotos siehe Galerie)

10.12.2025 Gemeinden.    

Reich beschenkt mit zauberhaftem Klang

Tradition Dass der Gaildorfer Liederkranz am 2. Advent zum Konzert lädt, zählt zu den schönsten Gepflogenheiten.

Von Brigitte Hofmann


Karl-Heinz Gollowitsch dirigiert die gemeinsamen Vorträge von Liederkranz und Kirchenchor, Claudia Manske begleitet am Piano. Foto: Hans Buchhofer

Gaildorf. Er freue sich riesig, witzelte Bernhard Lack, dass der Saal zu klein sei. Tatsächlich war der Kernersaal der Gaildorfer Limpurghalle bis in die hinterste Ecke gefüllt. Dann schlug der Vereinschef eine andere Tonart an. Die Welt sei laut, schnell, beliebig geworden, stellte er fest und hielt dagegen: „Was der Liederkranz Gaildorf und seine Freunde heute bieten können, das sind festliche Klänge und eine gute Gelegenheit innezuhalten.“

Um es vorwegzunehmen, es wurde ein besinnlicher, bezaubernder Nachmittag mit vielen wunderschönen Melodien. Begriffe wie Freude, Hoffnung, Zuversicht und nicht zuletzt die frohe Botschaft von Weihnachten zogen sich wie ein roter Faden durch alle Vorträge. „Hört der Engel helle Lieder“, hieß es in einem der gemeinsam mit den Gästen gesungenen Lieder. Es waren zwar nicht himmlische Engel, die hier musizierten, aber alles, was der Chor des Liederkranzes, sein Männerensemble, die Gesangssolisten, der Chor der katholischen Kirche und last not least die Bläsergruppe zu Gehör brachten, das lässt sich irgendwie doch mit „himmlisch“ beschreiben.

Es hat Riesenspaß gemacht, ihr habt super gesungen.

Karl-Heinz-Gollowitsch

Chorleiter


 

Mit dem „Adventsjodler“ des österreichischen Komponisten Lorenz Mayerhofer eröffnete der Liederkranz seinen Part. Es sind die feinen, eher sanften Töne, die so gut in die Vorweihnachtszeit, auch stille Zeit genannt, passen. Und gerade die Chorsätze im alpenländischen Stil sind es, die so gut zum Chor passen. Dass er über durchweg gut geschulte Stimmen und viele kräftige Männerstimmen verfügen kann, zählt zu seinen Stärken. „Es hat Riesenspaß gemacht, ihr habt super gesungen“, lobte Chorleiter Karl-Heinz-Gollowitsch am Schluss seinen Chor, und ganz bestimmt war niemand im Saal anderer Meinung. Höchst bewundernswert auch sein mehrfacher Einsatz. Er dirigierte den Liederkranz, sang im katholischen Kirchenchor mit, verstärkte zwischendurch die Bläsergruppe.

Auch Claudia Manske war mehrfach beschäftigt. Sie dirigierte den Chor der katholischen Kirchengemeinde, spielte gleichzeitig am E-Piano, unterstützte beide Chöre. Ebenso Alfred Brodt. Er saß zwischen den Blechbläsern und später an den Tasten, um das Männerensemble zu begleiten. Da mehrere Sängerinnen und Sänger in beiden Chören aktiv sind, lag es nahe, in harmonischer Zusammenarbeit das Programm zu gestalten.

Männer machen Eindruck

Auch das stimmgewaltige Männerensemble, bestehend aus Antonio Costa, Reimar Grambow, Bernhard Lack, Gerhard Winkler, Mykola Alekseiev und Hans Wörner, ordnete sich dem Thema unter: „Als aller Hoffnung Ende war im dunklen Weltenlauf, da ging im Stall von Bethlehem der Stern der Liebe auf.“ Nicht weniger beeindruckend war der Auftritt der Solisten Antonio Costa, Bernhard Lack und Mykola Alekseiev. Gemeinsam, aber auch in einzelnen Passagen, ließen die beiden Tenöre und der Mann mit dem mächtigen Bass ihre fantastischen Stimmen erklingen. „O holy Night“, eines der schönsten Weihnachtslieder überhaupt, sorgte für richtige Gänsehautmomente.

Mit kurzen Gedichten regten Bernhard Lack und Heinz Frank zum Innehalten und Nachdenken an. In einem ging es um Geschenke, die gerade jetzt vor Weihnachten eine so wichtige Rolle spielen. In Kürze zusammengefasst lautete die Botschaft: Das Schönste, was Menschen sich schenken können, ist Zeit. Dreimal waren die Gäste aufgefordert, zusammen mit den Chören und begleitet von den Bläsern ihre Stimmen zu erheben, und alle zusammen setzten dann auch den Schlussakkord: „Gloria in excelsis Deo – Ehre sei Gott in der Höhe.“ Und während es draußen dunkel wurde, hielt drinnen – bei Sekt und Christstollen – die festliche Stimmung noch eine ganze Weile an.




Jahreshauptversammlung 2026


 


 

Die Verantwortlichen des Liederkranzes Gaildorf mit ihrem Vorsitzenden Bernhard Lack (Dritter von rechts) und Dirigent Karl-Heinz Gollowitsch (rechts) sowie Tanja Ritter (links) als Vertreterin der Stadt. Foto: Hans Buchhofer

07.03.2026 

Die Verantwortlichen des Liederkranzes Gaildorf mit ihrem Vorsitzenden Bernhard Lack (Dritter von rechts) und Dirigent Karl-Heinz Gollowitsch (rechts) sowie Tanja Ritter (links) als Vertreterin der Stadt. Foto: Hans Buchhofer


 

Lob für Gaildorfer Liederkranz

Vereine Für Oktober ist mit dem Chorprojekt „Musical und Filmmelodien“ ein Höhepunkt geplant. Die Mitgliederversammlung ist von großer Harmonie und Bereitschaft für Veränderungen geprägt.

Von bu

  •  

Namentlich begrüßte Vorsitzender Bernhard Lack bei der Mitgliederversammlung des Liederkranzes Gaildorf in der guten Stube „Dürnitz“ Gaildorfs Erste Beigeordnete Tanja Ritter und Ehrenmitglied Margot Abrecht und erinnerte an die verstorbenen Mitglieder Egon Wörner, Manfred Eichele, Rosemarie Ulmer und Konrad Stadelmaier. 

Der Rückblick des Vorsitzenden auf das Jahr 2025 fiel positiv aus. „Die Freude am gemeinsamen Singen schafft Gemeinschaft und ein Gefühl der Zugehörigkeit“, stellte Bernhard Lack fest, und dieses Gefühl bestimmte auch die Stimmung in der Versammlung. Die 30 Sängerinnen und Sänger fühlen sich wohl in diesem Liederkranz und so war die Neuwahl der Ämter kein Problem. Lack und Dirigent Karl-Heinz Gollowitsch, der seit 47 Jahren den Chor leitet, sind zur rechten Zeit am richtigen Ort, denn Gesangvereine müssen sich öffnen und für neue Kooperationen offen sein. 

Wie Lack weiter bekanntgab, sei die Homepage dank Toni Costa, Karl-Heinz Gollowitsch, Gerhard Winkler und Bernhard Lack fertig und könne mit dem Suchbegriff „Liederkranz Gaildorf“ hochgeladen werden.
 

Gelungene Großveranstaltung

Der Chorverbandstag, der gemeinsam mit den Gaildorfer Chören organisiert wurde, sei ein voller Erfolg gewesen, wobei sich die Kooperation mit der Altdorfer Sing- und Spielgemeinschaft gut entwickelt habe. Auch das Männerensemble und die Auftritte der Gesangvereine Eutendorf und Ottendorf kamen beim Publikum gut an. 

Bemerkenswert sei auch das Adventskonzert im Kernersaal gewesen. Ein Problem waren am Pferdemarkt und am ersten Advent in der Dürnitz die knappen Kuchen. Diese Einnahmen seien mittlerweile keine „unwichtigen Einnahmequellen.“ Im laufenden Jahr sei im Frühsommer ein Singen im Graf-Pückler-Heim und die Mitgestaltung eines Gottesdienstes in der evangelischen Stadtkirche geplant. Das musikalische Highlight sei aber das Projekt „Highlights aus Film & Musical“ am 10. Oktober zusammen mit den Altdorfer Sängerinnen und Sängern. Lack rief zu einem guten Probenbesuch auf.

 

Dirigent Karl-Heinz Gollowitsch war bei seinem Rückblick sichtlich zufrieden. Er erinnerte an die diversen erfolgreichen Auftritte wie die „Musik zur Kaffeestunde“, an das Weihnachtskonzert unter Einbeziehung des katholischen Kirchenchores, des Bläserensembles, des Männerensembles und der Solobeiträge.

Das Chorprojekt „Musical und Filmmelodien“ am 10. Oktober mit den Altdorfern fordere einen konstanten Probenbesuch. Gollowitsch freute sich, dass ein großer Teil der Altdorfer mitmache, wie er sagte. Das Männerensemble sei mittlerweile ein fester Bestandteil des Liederkranzes. Der Dirigent dankte am Ende allen Sängerinnen und Sängern für ihr Engagement: „Ohne euren Einsatz wären all unsere schönen Konzerte nicht möglich!“

 

Kassier Heinz Frank verwaltet seit 17 Jahren das Geld des Liederkranzes und lieferte zum letzten Mal den Kassenbericht. Per Beamer wurden alle Ein- und Ausgaben aufgelistet, und am Ende blieb ein kleiner Gewinn übrig. Die beiden Kassenprüfer Joachim Sauter und Reimar Grambow bestätigten dem Kassenwart eine einwandfreie Buchführung und schlugen eine Entlastung vor. 
 

Zuvor erinnerte Sonja Duttenhofer an die Ereignisse des Jahres 2025. Die Schriftführerin streifte bei ihrer Powerpoint-Präsentation nicht nur alle Termine, Auftritte und gesellschaftliche Treffen, sondern konnte auch mit vielen Details an aufregende, lustige oder auch ernste Begebenheiten erinnern, die nicht jedem im Saal bewusst waren. Mit verdientem Beifall dankten die Mitglieder ihrer Schriftführerin. 
 

Lebendige Vereinsstruktur 

Gaildorfs Erste Beigeordnete Tanja Ritter war von der lebendigen Vereinsstruktur, der guten Gemeinschaft und den beachtlichen Leistungen recht angetan. Sie lobte den Verein, der die Zeichen der Zeit erkannt habe und sich für neue Formate öffne. Großen Beifall erntete die Beigeordnete, die beim gemeinsamen Chorprojekt im Oktober mitsingen wolle und daher möglichst viele Proben besuchen wolle.

Die Entlastung der Verantwortlichen fiel einstimmig aus. Mit einigen Satzungsänderungen und Wahlen der wichtigsten Verantwortlichen endete schließlich die diesjährige Mitgliederversammlung des Gaildorfer Liederkranzes.

 

Wahlen beim Liederkranz Gaildorf

Für drei Jahre bestimmt wurden: Bernhard Lack (Vorsitzender), Antonio Costa und Angelika Meixner (stv. Vorsitzende), Karl-Heinz Gollowitsch (Dirigent), Sonja Duttenhofer (Schriftführerin), Thorsten Wörner (Kassier), Joachim Sauter und Reimar Grambow (Kassenprüfer), Elke Hess und Doris Stucke (Beirat, aktive Sängerinnen), Gerhard Winkler und Reimar Grambow (Beirat, aktive Sänger), Carmen Bauer (Veranstaltungen Dürnitz und Organisation), Joachim Sauter (Beisitzer, passiver Mitglieder) bi